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Wir über uns

Die obersten Gerichtshöfe des Bundes beschäftigen wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies sind juristische Mitarbeiter mit der Befähigung zum Richteramt. Beim Bundesgerichtshof sind es derer rund fünfzig, kurz "Hiwis" genannt, nämlich je Zivilsenat meist drei und je Strafsenat zwei Hiwis.

Bei den Hiwis handelt es sich um junge oder jung gebliebene Richterinnen und Richter am Amts-, Land-, Oberlandes- oder Bundespatentgericht oder um Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die aus verschiedenen Bundesländern für drei Jahre nach Karlsruhe abgeordnet werden, um die Bundesrichter/innen ihres Senats durch vorbereitende Arbeiten, insbesondere durch Voten und Entscheidungsentwürfe, zu entlasten.

So versammelt sich in Karlsruhe eine muntere Horde fleißiger Helferinnen und Helfer, die neben dem Dienst an der höchstrichterlichen Rechtsprechung noch viel mehr im Sinn hat, nämlich ein reges Gemeinschaftsleben, bei dem Karlsruhe und Umgebung als neue Heimat auf Zeit erkundet, Einstands-, Berg- und Ausstandsfeste gefeiert, der Kultur und dem Sport gefrönt, Studienreisen unternommen und die Fackel liebgewordener Hiwi-Traditionen von Generation zu Generation weitergereicht wird.

Zur Vertiefung sei auf die im Verlag Alma Mater erschienene Festschrift Hiwi 2000 verwiesen, mit der sich die Hiwis zum fünfzigjährigen Bestehen des Bundesgerichtshofs ein eigenes humoristisches Denkmal gesetzt haben.



 

 
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